Grafik Logo

Grafik Logo

Grafik

Homepage
Deutscher Hospiz- und PalliativVerband
Landesarbeits-
gemeinschaften
Überregionale Organisationen
Wissenschaftlicher Beirat
Aktuelles
Ausstellung
DIE HOSPIZ-ZEITSCHRIFT
Forum Hospiz
Gesetze
Hospizadressen
Initiativen
Palliativmedizin
Palliative Care
Pinnwand
Presse
Pressemitteilungen
DHPV Allgemein
Leitsätze
Gesetze
Links zu Gesetzen
Projekte
Publikationen des DHPV
Stellenmarkt
Terminkalender
Themen
Sitemap
Impressum
Kontakt *
Webmaster *
 

Projekte

Die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen am Ende ihres Lebens, die Achtung ihrer Würde durch ein entsprechendes Umfeld und Schmerzfreiheit bis zuletzt sind das Hauptanliegen der Hospizbewegung. Zur Förderung des kontinuierlichen Ausbaus hospizlicher Angebote im deutschen Gesundheitswesen und zur Erforschung hospizrelevanter Themen trägt oder unterstützt der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband verschiedene Projekte.

Projekt: Hospiz-Zeitschrift

Mit ihrem eigenen Fachforum Die Hospiz-Zeitschrift hat die BAG Hospiz 1999 ein bundesweites Diskussionsforum geschaffen, in dem alle Facetten der ambulanten und stationären Sterbebegleitung wissenschaftlich und dennoch praxisnah geschildert werden.

Projekt: Bundes-Hospiz-Anzeiger

Der Bundes-Hospiz-Anzeiger für eine öffentliche Information über die palliative Versorgung am Lebensende im deutschen Gesundheitswesen, wird seit Juni 2003 herausgegeben und wird 6 mal jährlich als gedruckte Zeitung erscheinen. Die Einzelbeiträge stehen darüber hinaus auch im Online-Archiv von "der hospizverlag" unter Link zu: www.hospiz-verlag.de zum Download zur Verfügung. Die Publikation richtet sich an alle Fachkräfte und Ehrenamtlichen, die sich um die medizinische und psycho-soziale Begleitung von sterbenden Menschen kümmern, und soll den Informationsfluss zwischen allen Einrichtungen und Organisationen in diesem Bereich verbessern. Dazu greift der BUNDES-HOSPIZ-ANZEIGER aktuelle praktische und theoretische, wissenschaftliche und gesundheitspolitische Themen der Hospizarbeit und der Palliativmedizin auf.

Unterstützt wird der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband dabei vom Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Bethe-Stiftung und der Bayerischen Stiftung Hospiz.

Projekt: Bundes-Akademie

Mit universitärer Anbindung und gemeinsam mit drei Organisationen aus dem Sozial- und Unternehmenssektor plant die BAG Hospiz die "Bundesakademie zur Bildung von Ethik und Persönlichkeit in Wirtschaft und Gesellschaft und im Gesundheits- und Sozialwesen". Die angestrebten Bildungsangebote orientieren sich an einer gesamtgesellschaftlichen ethischen Verantwortlichkeit.

Projekt: BAG-Statistik

Ziel:  Erfassung und Auswertung hospizspezifischer Daten rund um die Begleitung Sterbenskranker.

Unterstützt wird die BAG Hospiz dabei insbesondere von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

Zwischenergebnis: Durch die BAG-Statistik wird es möglich, systematisch verlässliche Daten über Art, Dauer und Umfang von in ambulanten und stationären Hospizen durchgeführten Sterbebegleitungen in Deutschland zu sammeln. Im Jahr 2002 wurden ca. 3350 Sterbebegleitungen mit Hilfe des BAG-Erhebungsinstruments dokumentiert. Zur Zeit werden die Bögen auf Plausibilität geprüft, in eine Datenbank eingelesen und für eine umfassende Auswertung vorbereitet.

Projekt: Erfassung ehrenamtlicher ambulanter Hospizarbeit

Ziel:  Erarbeitung von Bestimmungsmerkmalen zur Erfassung ehrenamtlicher ambulanter Hospizarbeit und deren Umsetzung in eine Dokumentation
Verantwortlich: Prof. Dr. Michael Wissert (FH Ravensburg- Weingarten)

Unterstützt wird die BAG Hospiz dabei insbesondere von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

Ergebnis: U.a. wurde ermittelt, dass bei mehr als jeder vierten ambulanten Sterbebegleitung (28,4 %) die Ehrenamtlichen damit konfrontiert sind, dass der pflegerische Bedarf des Sterbebenden bzw. die pflegerische Unterstützung der Angehörigen nicht ausreichend gedeckt ist. Dieses kann und muss als ein gesundheitspolitisches Alarmsignal angesehen werden.

Projekt: Ethik, Wirkung und Qualität der ambulanten und stationären Hospizarbeit

Ziel:  Bundesweite qualitativ orientierte Beforschung des hospizlich- ganzheitlichen Handlungskonzeptes auf der Basis von Qualitätssicherungsforschung durch Befragung hospizlicher und gesundheitspolitisch relevanter Einrichtungen
Verantwortlich: Prof. Dr. Gerhard Höver (Universität Bonn)

Identifiziert werden soll die Verantwortungs- und Veränderungsbereitschaft der unterschiedlichen Institutionen im Gesundheitswesen durch hospizliche Strukturen. Die Erhebungsbogen werden derzeit ausgewertet.

Unterstützt wird die BAG Hospiz dabei insbesondere vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziales.

Projekt: Qualitätshandbuch für stationäre Hospize

Ziel:  Entwicklung eines Handbuches zur Qualitätsentwicklung in stationären Hospizen entsprechend den Vorstellungen des Heim- und Pflegequalitätssicherungsgesetzes innerhalb der Hospizbewegung in Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband und dem Diakonischen Werk.
Verantwortlich: Gerda Graf, Josef Roß, Paul Timmermanns (alle BAG), Thomas Pawelleck (QM-Berater/Auditor)

Zwischenergebnis: Formen von Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement zwischen den Pflegeeinrichtungen und Hospizen lassen sich nicht eins zu eins übertragen. Aufgrund der besonderen Zielsetzung in den stationären Hospizen müssen eigenständige Formen des Qualitätsmanagements entwickelt werden. Die im Rahmen dieses Projektes erarbeiteten Prozesse basieren auf dem fachlichen Know-how von Mitarbeitern von über 30 stationären Hospizen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Projekt: Hospizforschung - Erfolgsfaktoren der Hospizarbeit

Ziel:  Evaluation und Weiterentwicklung der Hospizkonzeption zur Verbesserung der Situation Schwerstkranker und Sterbender
Verantwortlich: Prof. Dr. Rochus Allert (Waldbreitbach)

Nachdem zwischenzeitlich die ersten Hospize mit umfassender Konzeption (ambulante und stationäre Betreuung) die Anlauf- und Aufbauphase abgeschlossen haben, wird eine Evaluation der Hospize und Hospizkonzeption vorgenommen. Identifiziert werden sollen die Erfolgsfaktoren, die dazu beitragen, das Erreichen der Hospizzielsetzung einschließlich der Wirtschaftlichkeitsziele in einem möglichst hohen Maße zu garantieren.

Projekt: Bundesdeutsche Studie zur Förderung der Bewältigung schwerstpflegerischer Arbeit

Ziel:  Studie zum Belastungserleben von Pflegepersonal
Verantwortlich: Dipl.-Psych. Alexander Bänsch (Universität Leipzig)

Ergebnis: Die bundesweite Analyse von 820 Pflegenden in 113 Hospizen und Palliativstationen kam u.a. zu dem Ergebnis, dass die Hospizpflegenden im Vergleich zu ihren Kollegen auf Palliativstationen seltener Beeinträchtigungen durch "Burnout" erfahren und eine intensivere Freude bei der Ausübung der Pflegetätigkeit empfinden.

Projekt: Wer sollte bei Dir sein? Sterben und Sterbebegleitung in Thüringen

Ziel:  Präsentation der Ergebnisse einer Repräsentativbefragung
Verantwortlich: Dr. Birgit van Oorschot (Förderverein Hospiz Jena).

Die Studie wurde vom Thüringischen Sozialministerium gefördert.

Ergebnis: U.a. stellte sich heraus, dass der Thüringer Bevölkerung das Angebot von Hospizen gegenüber anderen Betreuungsangeboten für Sterbende deutlich weniger bekannt sind. Nur 4 % kennen Hospize aus eigener Erfahrung; 41 % gaben an, Hospize weder dem Namen nach, noch persönlich zu kennen. Auch die Ziele der Hospizbewegung sind vielen Befragten nicht klar. Sehr häufig denken sie bei "Hospiz" an eine kirchliche Einrichtung oder ein Krankenhaus.

Projekt: Hospizarbeit im internationalen Vergleich

Ziel:  Studie zum Stand und zur Entwicklung des Hospizwesens in 16 europäischen Ländern. Vergleich und Erfahrungsaustausch zu den ethischen, institutionellen, professionellen, ökonomischen und kulturellen Aspekten von Hospizarbeit in den verschiedenen Ländern.
Verantwortlich: Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer (Universität Gießen)

Das Projekt wird von der BAG Hospiz gefördert.

Projekt (geplant): "Sterben dort, wo man zuhause ist..."

Ziel:  Erforschung der Organisation und Praxis von Sterbebegleitung in der ambulanten Hospizarbeit.
Verantwortlich: Prof. Dr. Werner Schneider (Universität Augsburg).
 

Gestaltung, Hosting: netXsystem GmbH.